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Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. steht grundsätzlich allen Gemeinden, Kreisen und Landkreisen der Metropolregion Hamburg, Einzelgewerkschaften und Einzelverbänden sowie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderern, regionalen Netzwerken und Clusterinitiativen mit Bezug zur Metropolregion offen.

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Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V.:

12.06.2018: Konjunkturbericht der IMH // Geschäftslage bleibt gut

Unternehmer sehen weiterhin günstiges Klima für Konjunktur und Investitionen

Hamburg, 12. Juni 2018 – Das Stimmungshoch in der Wirtschaft hält an. Laut der Frühjahrsbefragung von über 2000 Unternehmen in der Metropolregion Hamburg sehen 41 Prozent ihre gegenwärtige Geschäftslage positiv. In Mecklenburg-Vorpommern wird das Geschäftsklima am besten bewertet. Die Exportaussichten sind verhaltener.

In der aktuellen Frühjahrsumfrage bewerten 41,1 Prozent der Befragten die aktuelle Geschäftslage als "gut", 50,3 Prozent als "befriedigend" und nur 8,6 Prozent als "schlecht". Im mecklenburg-vorpommerschen Teil der Metropolregion liegt die gute Beurteilung mit 61,7 Prozent sogar noch höher. Überdurchschnittlich zufrieden sind aktuell unternehmensbezogene Dienstleister und das Baugewerbe.

Bereits im fünften Quartale steigen die Investitionspläne der Unternehmen. 32,2 Prozent planen zusätzliche Investitionen im Inland und über die Hälfte der Unternehmen möchten unverändert investieren. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern rechnen die befragten Unternehmen mit zusätzlichen Investitionen. Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin zu dieser Entwicklung: "Westmecklenburg profitiert von der hervorragenden Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe. Die Unternehmen wollen weiter expandieren und suchen hierfür auch händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften."

Auch die Erwartungen zur Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten fallen optimistisch aus. 22,4 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von "eher günstigeren" Geschäftsentwicklungen aus; Im Herbst waren es noch 18,7 Prozent. Einen "eher ungünstigeren" Geschäftsverlauf erwarten fast gleichbleibend 15,3 Prozent. Die vergleichsweise moderatesten Erwartungen haben die befragten Unternehmen aus Hamburg: Hier erwarten 21 Prozent günstige Bedingungen. Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern schätzen die Lage dagegen mit 23,8 Prozent positiven Erwartungen deutlich optimistischer ein.

Bei der Frage nach der Personalplanung streben 20,9 Prozent der Unternehmen eine Erhöhung ihres Personalbestandes an, 10,4 Prozent rechnen mit einer Reduzierung.

Die Exportaussichten sind verhaltener. Für die kommenden zwölf Monate erwarten ein Drittel der antwortenden Unternehmen ein zunehmendes und 13,8 Prozent ein abnehmendes Exportgeschäft.

Während der Trend zur Eintrübung ihre Geschäftserwartungen im Groß- und Einzelhandel anhält, steigen die Aussichten in der Baubranche erneut auf ein neues Rekordhoch. Auch der Konjunkturboom im Handwerk setzt sich weiter fort: 92 Prozent der befragten Handwerksunternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend. Mit Optimismus schaut das Handwerk in die nahe Zukunft: 40 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten für die kommenden Monate, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird. 57 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung aus.

 

Unter den sieben Handwerksgruppen liegt das Bauhandwerk in der konjunkturellen Entwicklung konstant deutlich vorne. Auch die Industriezulieferer legen noch einmal zu, ähnlich wie das KFZ-Handwerk und die Bereiche Gesundheit und Dienstleistung. Lediglich beim Nahrungsmittelhandwerk geht das Geschäftsklima leicht zurück.

Besonders gut wird das Geschäftsklima im Handwerk des niedersächsischen Gebietsteils der Metropolregion Hamburg beurteilt. Dazu Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade: "Wir haben eine absolute Hochkonjunktur im Handwerk. Die Geschäftslage ist hervorragend, die Betriebe sind zunehmend ausgelastet. Viele würden gern zusätzliches Personal einstellen. Aber es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu bekommen."

 

 

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 1/2018

 

Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg befragen regelmäßig mindestens zweimal im Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer aktuellen Geschäftslage und bitten um eine Einschätzung für die kommenden Monate. Daraus ermitteln sie das Geschäftsklima. An der aktuellen Befragung nahmen 1326 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 749 Handwerksbetriebe teil.

27.06.2017: Konjunkturbericht der IMH // Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Hamburg, 22. Juni 2017 – Die Geschäftserwartungen der Unternehmen der Metropolregion Hamburg entwickeln sich im Frühjahr 2017 wieder positiver. Die Personalplanungen und Investitionspläne bleiben stabil, wie die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) für das erste Quartal 2017 zeigt.

Das Geschäftsklima in der Metropolregion liegt im Frühjahr 2017 mit 119,2 Punkten leicht über dem Vorjahresniveau (Vorquartal: 115,1 Punkte, Vorjahresquartal: 118,1 Punkte). Mecklenburg-Vorpommern führt mit 135,2 Punkten diese Entwicklung an. Mit 90,9 Prozent der befragten Unternehmen der Metropolregion, die ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend" beschreiben, ist dieser Wert leicht um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Geschäftserwartungen positiver entwickelt. Der Saldo des Anteils der Unternehmen der Umfrage die ihre Geschäftserwartungen "eher günstig" einschätzen gegenüber denen, die "eher ungünstige" Geschäftserwartungen haben beträgt nun 7,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal.

Allerdings wird das Vorjahresniveau von 10,0 Prozentpunkten aus dem Frühling 2016 noch nicht wieder erreicht. Damit scheint auch die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg ihre konjunkturellen Aussichten, die in den letzten Quartalen eingetrübt waren, zu festigen. So erwartet es zum Beispiel auch die OECD für Gesamtdeutschland.

Der ansteigende Optimismus ist im Verarbeitenden Gewerbe besonders ausgeprägt. Mit 18,5 Prozent der befragten Unternehmen erwarten hier vier Prozentpunkte mehr befragte Unternehmen steigende Mitarbeiterzahlen. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der IMH: "Die Metropolregion zeigt sich erneut als Kraftzentrum des Nordens. Es kommt allerdings auch darauf an, gerechte Teilhabe zu ermöglichen und das Erwirtschaftete fair zu verteilen, auch um die Inlandsnachfrage weiter zu stärken und so Investitionsimpulse zu setzen. Zunehmend wird inklusiv orientiertes Wachstum als Standortvorteil erkannt, bei Arbeitgebern wie Arbeitnehmern."

Hinsichtlich der Investitionspläne ist ein Anstieg zur verzeichnen, der insbesondere in Schleswig-Holstein stark ausgeprägt ist: Zunehmende Investitionsausgaben planen mit 28,4 Prozent dort mehr als 3,4 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer. Insgesamt liegen die Investitionspläne in der Metropolregion Hamburg über dem Vorjahresniveau.

"Die gestiegene Zuversicht in die konjunkturelle Entwicklung ist ein gutes Zeichen für unseren Wirtschaftsraum", sagt Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck und Vorstandmitglied der IMH. "Gerade als Außenhandelsstandort mit Logistikfunktionen in den Ostseeraum sind wir besonders anfällig für geopolitische Entwicklungen, die wirtschaftlich nicht nur Anlass für Optimismus bieten."

Die Konjunktur im Handwerk der Metropolregion Hamburg erreicht im Frühjahr ein weiteres Hoch. Mit 138 Punkten liegt der Geschäftsklimaindex um fünf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert, weil 90 Prozent der befragten Handwerksunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend einschätzen. Die Beschäftigung blieb stabil, der Auftragsbestand erhöhte sich leicht. Dabei ist die Bauwirtschaft nach wie vor der Konjunkturmotor des Handwerks in der Metropolregion Hamburg. In der gesamten Metropolregion Hamburg sind die Zukunftserwartungen der befragten Handwerksbetriebe ausgesprochen positiv. Am deutlichsten steigt das Stimmungsbarometer im niedersächsischen Gebietsteil.

 

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 1/2017

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.394 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 884 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

27.02.2017: Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Hamburg, 27. Februar 2017 – Die Kammern, Unternehmensverbände und der DGB kooperieren ab dem 1. März mit den Gebietskörperschaften der Metropolregion Hamburg

 

Norddeutsche Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie Sozialpartner, die zusammen die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) bilden, haben heute einen Kooperationsvertrag mit den Gebietskörperschaften unterschrieben und sind damit jetzt gleichberechtigte Partner in der Metropolregion Hamburg.

 

Mit dem Beitritt der Wirtschaft zur Metropolregion Hamburg wollen die IMH-Mitglieder die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion national und international verbessern, um das regionale Wachstum nachhaltig auszubauen und den Wohlstand zu sichern.

 

"Die Wirtschaft kann nun in den Gremien der Metropolregion Hamburg mitwirken und bringt zusätzlich finanzielle und personelle Ressourcen ein. Wir wollen viele gute wirtschaftsrelevante Projekte anstoßen", sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandsvorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Derzeit wird ein Projekt zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt der Metropolregion vorbereitet.

Gründungsmitglieder