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Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. steht grundsätzlich allen Gemeinden, Kreisen und Landkreisen der Metropolregion Hamburg, Einzelgewerkschaften und Einzelverbänden sowie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderern, regionalen Netzwerken und Clusterinitiativen mit Bezug zur Metropolregion offen.

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Informationen für die Medien

Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V.:

27.06.2017: Konjunkturbericht der IMH // Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Hamburg, 22. Juni 2017 – Die Geschäftserwartungen der Unternehmen der Metropolregion Hamburg entwickeln sich im Frühjahr 2017 wieder positiver. Die Personalplanungen und Investitionspläne bleiben stabil, wie die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) für das erste Quartal 2017 zeigt.

 

Das Geschäftsklima in der Metropolregion liegt im Frühjahr 2017 mit 119,2 Punkten leicht über dem Vorjahresniveau (Vorquartal: 115,1 Punkte, Vorjahresquartal: 118,1 Punkte). Mecklenburg-Vorpommern führt mit 135,2 Punkten diese Entwicklung an. Mit 90,9 Prozent der befragten Unternehmen der Metropolregion, die ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend" beschreiben, ist dieser Wert leicht um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Geschäftserwartungen positiver entwickelt. Der Saldo des Anteils der Unternehmen der Umfrage die ihre Geschäftserwartungen "eher günstig" einschätzen gegenüber denen, die "eher ungünstige" Geschäftserwartungen haben beträgt nun 7,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal.

 

Allerdings wird das Vorjahresniveau von 10,0 Prozentpunkten aus dem Frühling 2016 noch nicht wieder erreicht. Damit scheint auch die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg ihre konjunkturellen Aussichten, die in den letzten Quartalen eingetrübt waren, zu festigen. So erwartet es zum Beispiel auch die OECD für Gesamtdeutschland.

 

 

Der ansteigende Optimismus ist im Verarbeitenden Gewerbe besonders ausgeprägt. Mit 18,5 Prozent der befragten Unternehmen erwarten hier vier Prozentpunkte mehr befragte Unternehmen steigende Mitarbeiterzahlen. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der IMH: "Die Metropolregion zeigt sich erneut als Kraftzentrum des Nordens. Es kommt allerdings auch darauf an, gerechte Teilhabe zu ermöglichen und das Erwirtschaftete fair zu verteilen, auch um die Inlandsnachfrage weiter zu stärken und so Investitionsimpulse zu setzen. Zunehmend wird inklusiv orientiertes Wachstum als Standortvorteil erkannt, bei Arbeitgebern wie Arbeitnehmern."

 

 

 

Hinsichtlich der Investitionspläne ist ein Anstieg zur verzeichnen, der insbesondere in Schleswig-Holstein stark ausgeprägt ist: Zunehmende Investitionsausgaben planen mit 28,4 Prozent dort mehr als 3,4 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer. Insgesamt liegen die Investitionspläne in der Metropolregion Hamburg über dem Vorjahresniveau.

 

 

"Die gestiegene Zuversicht in die konjunkturelle Entwicklung ist ein gutes Zeichen für unseren Wirtschaftsraum", sagt Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck und Vorstandmitglied der IMH. "Gerade als Außenhandelsstandort mit Logistikfunktionen in den Ostseeraum sind wir besonders anfällig für geopolitische Entwicklungen, die wirtschaftlich nicht nur Anlass für Optimismus bieten".

 

 

Die Konjunktur im Handwerk der Metropolregion Hamburg erreicht im Frühjahr ein weiteres Hoch. Mit 138 Punkten liegt der Geschäftsklimaindex um fünf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert, weil 90 Prozent der befragten Handwerksunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend einschätzen. Die Beschäftigung blieb stabil, der Auftragsbestand erhöhte sich leicht. Dabei ist die Bauwirtschaft nach wie vor der Konjunkturmotor des Handwerks in der Metropolregion Hamburg. In der gesamten Metropolregion Hamburg sind die Zukunftserwartungen der befragten Handwerksbetriebe ausgesprochen positiv. Am deutlichsten steigt das Stimmungsbarometer im niedersächsischen Gebietsteil.

 

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 1/2017

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.394 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 884 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

27.02.2017: Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Hamburg, 27. Februar 2017 – Die Kammern, Unternehmensverbände und der DGB kooperieren ab dem 1. März mit den Gebietskörperschaften der Metropolregion Hamburg

 

Norddeutsche Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie Sozialpartner, die zusammen die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) bilden, haben heute einen Kooperationsvertrag mit den Gebietskörperschaften unterschrieben und sind damit jetzt gleichberechtigte Partner in der Metropolregion Hamburg.

 

Mit dem Beitritt der Wirtschaft zur Metropolregion Hamburg wollen die IMH-Mitglieder die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion national und international verbessern, um das regionale Wachstum nachhaltig auszubauen und den Wohlstand zu sichern.

 

"Die Wirtschaft kann nun in den Gremien der Metropolregion Hamburg mitwirken und bringt zusätzlich finanzielle und personelle Ressourcen ein. Wir wollen viele gute wirtschaftsrelevante Projekte anstoßen", sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandsvorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Derzeit wird ein Projekt zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt der Metropolregion vorbereitet.

21.11.2016: Konjunkturbericht der IMH // Getrübte Exporterwartungen in der Metropolregion Hamburg

Getrübte Exporterwartungen in der Metropolregion Hamburg Herbstumfrage: Weltkonjunktur und politische Unsicherheiten machen Unternehmen zu schaffen

Hamburg, 21. November 2016 – Die Geschäftserwartungen der Unternehmen in der Metropolregion sind im Herbst 2016 verhaltener als in den Vorquartalen. Am positivsten fallen die Einschätzungen erneut bei den Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern aus. Dies ergibt die aktuelle Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) für das dritte Quartal 2016.

 

Das Geschäftsklima in der Metropolregion ging im Herbst 2016 leicht auf 113,4 Punkte zurück (Vorquartal: 116,7 Punkte, Vorjahresquartal: 114,2 Punkte). Eine gegenläufige Entwicklung ist nur in Mecklenburg-Vorpommern zu beobachten. Dort klettert der Klimaindex auf nunmehr 130,5 Punkte.

 

In der Metropolregion insgesamt beschreiben nach wie vor rund 90 Prozent der befragten Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend", ihr Blick in die Zukunft hat sich dagegen eingetrübt: Weniger Firmen als in den Vorquartalen haben positive Geschäftserwartungen. Diese Einschätzung stimmt mit der Prognose des Sachverständigenrats überein, der für 2017 eine geringere Dynamik der deutschen Wirtschaft voraussagt.

 

Analog sind auch die Exportaussichten schlechter, bleiben aber positiv: 29,4 Prozent der Befragten erwarten für die kommenden zwölf Monate ein Plus im Exportgeschäft, 15 Prozent sagen einen abnehmenden Umfang voraus. "Zahlreiche Unsicherheitsfaktoren befördern diese Entwicklung: von den Konflikten in Anrainerstaaten des östlichen Mittelmeers über die aktuelle Eintrübung der wirtschaftlichen Lage unseres Außenhandelspartners China bis hin zu den Auswirkungen der Wahlen in den USA. Auch der geplante Austritt der Briten aus der Europäischen Union wird den Außenhandel der Metropolregion Hamburg negativ beeinflussen", sagt Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender des Vorstands der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Die verhaltene Stimmung in der Wirtschaft sei ein Hinweis auch an die Politik. Denn gerade in Zeiten geopolitischer Risiken seien die Betriebe hierzulande besonders auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen.

 

Die Investitionsausgaben liegen in der Metropolregion in etwa auf Vorjahresniveau. Dabei zeigen sich die Unternehmen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern am investitionsfreundlichsten. "Die Investitionen werden helfen, im Wettbewerb der Regionen Boden gut zu machen", betont Michael Thomas Fröhlich, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der IMH und Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände Nord. Die anhaltenden Investitionen haben allerdings keinen positiven Effekt auf die Personalplanungen der Unternehmen, die verhaltener sind als in den ersten beiden Quartalen. "Darin schlägt sich auch der inzwischen Realität gewordene Fachkräftemangel nieder", so Fröhlich weiter.

 

Die Konjunktur im Handwerk der Metropolregion Hamburg erreicht im Herbst mit 139 Punkten ein Allzeithoch. Dabei ist der Klimaindex – wie in den anderen Branchen – in Mecklenburg-Vorpommern am positivsten. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen der Metropolregion beschreiben ihre derzeitige Lage als gut. Auch ihr Blick in die Zukunft ist optimistisch: 39 Prozent der Befragten erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten. So rechnen die Handwerksbetriebe auch künftig mit Auftrags- und Umsatzzuwächsen.

"Bei allen Handwerksgruppen ist das Geschäftsklima besser als im Vorjahr. Diese positive Entwicklung wird angesichts der ungebrochenen Nachfrage anhalten. Das gilt insbesondere für das Bauhauptgewerbe und das Ausbauhandwerk", betont Henning Albers, Mitglied des Vorstands der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg.

 

Das Nahrungsmittelhandwerk erweist sich ebenfalls als äußerst dynamisch und liegt dank eines Zuwachses von 22 Punkten im Geschäfts-klimaindex mit dem Bau gleichauf. Es folgt das Gesundheitshandwerk.

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.378 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie 757 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

29.06.2016: Konjunkturbericht der IMH // Die Stimmung ist in Mecklenburg-Vorpommern am besten

Umfrage der Kammern belegt: Die Stimmung ist in Mecklenburg-Vorpommern am besten

Hamburg, 29. Juni 2016 – Im Frühsommer 2016 beurteilen die befragten Unternehmen der Metropolregion Hamburg ihre wirtschaftliche Entwicklung weiterhin als gut. Das ergab die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) zum Ende des ersten Quartals 2016.

 

Der Geschäftsklimaindikator hat sich gegenüber dem Vorquartal nur geringfügig verändert und liegt bei 118,1 (Test-) Punkten (IV. Quartal 2015: 118,6 Punkte). Bereits mehrere Quartale in Folge schätzen die befragten Unternehmen in der Metropolregion ihre wirtschaftliche Entwicklung damit als positiv ein. Besonders gut bewerten die in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Unternehmen ihr Geschäftsklima. Mit 125,3 Punkten weisen sie den höchsten Wert in der Metropolregion auf.

 

Ihre aktuelle Geschäftslage bewerten knapp 37 Prozent der Befragten Unternehmen als "gut", und 53 Prozent als "befriedigend oder saisonüblich". "Damit dies so bleibt, müssen auch die Bedingungen für die Pendler und die Mobilität von Investitionskapital innerhalb der Metropolregion Hamburg verbessert werden. Dann würde sich auch die Attraktivität unserer Region für Fachkräfte und Sachkapital erhöhen und sich die konjunkturelle Lage weiter stabilisieren", sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, IMH-Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Dazu passe die Einschätzung, dass über drei Viertel der der befragten Unternehmen mit einem "eher günstigeren" (27,8 Prozent) oder zumindest "gleichbleibenden" (54,4 Prozent) Verlauf ihrer Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten rechneten, so Schmidt-Trenz.

 

Die positive Grundstimmung der Wirtschaft spiegelt sich auch in der Bereitschaft der befragten Unternehmen wider, Personal einzustellen und zu investieren. "Bisher haben sich die Investitionen allerdings noch nicht im gleichen Maße auf die Personalplanungen der Unternehmen ausgewirkt", schränkt der IMH-Vorsitzende Schmidt-Trenz ein. "Wir fordern daher von der Politik verbesserte Maßnahmen, um eine ausreichende Zahl von Fachkräften auch zukünftig in der Metropolregion zu gewinnen und zu halten", so Schmidt-Trenz.

 

"Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern rechnen die befragten Unternehmen mit zusätzlichen Investitionen in den kommenden zwölf Monaten", sagt Siegbert Eisenach, Mitglied des Vorstands der IMH und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin.

 

Auch die Konjunkturentwicklung im Handwerk der Metropolregion Hamburg bewegt sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Der Geschäftsklimaindex weist 133 Indexpunkte auf, 41 Prozent der befragten Handwerksunternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als "gut", und weitere 47 Prozent als "befriedigend". Bauhauptgewerbe und Ausbauhandwerk erreichen Spitzenwerte von 141 bzw. 140 Punkten.

 

Der Geschäftsklimaindex ist in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten, bei der Auftrags- Umsatz- und Beschäftigtenentwicklung liegt das Hamburger Handwerk ganz vorne. Unter dem Strich blicken die befragen Handwerksbetriebe in der Metropolregion zuversichtlich in die Zukunft. "Es ist erfreulich, dass der Konjunkturmotor im Handwerk in der Metropolregion Hamburg weiterhin auf Hochtouren läuft", sagt Henning Albers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg und IMH- Vorstandsmitglied, "und, dass sowohl die Betriebe der Kernstadt, als auch der gesamten Metropolregion profitieren".

 

"Es ist für mich sehr erfreulich, dass die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern so stark Teil zur positiven Entwicklung der Konjunktur in der Metropolregion Hamburg beiträgt. Unser Gebiet ist Treiber, aber sicherlich auch Nutznießer dieser anhaltenden Entwicklung", so IMH-Vorstandsmitglied Eisenach. "Wir werden weiter hart daran arbeiten, dass die Risiken eines negativen Umschwungs gering bleiben."

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.436 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie 863 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

21.06.2016: Politik, Wirtschaft und Verwaltung arbeiten in der Metropolregion Hamburg zukünftig noch enger zusammen

Wirtschaft und Sozialpartner sollen neue Mitglieder werden

Hamburg, 21. Juni 2016 – Die Metropolregion Hamburg bekommt neue Träger: Zum Jahresanfang 2017 können auch Kammern, Unternehmensverbände und der DGB aufgenommen werden.

 

Um die Zukunftschancen der Metropolregion Hamburg und Norddeutschlands zu verbessern, die regionale Wirtschaft zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und den Zusammenhalt in der Region zu fördern, übernehmen Staat und Wirtschaft zukünftig gemeinsam Verantwortung für die Region. Damit können in der Metropolregion Hamburg stärker als bisher die Anforderungen der Wirtschaft berücksichtigt werden.

 

Die Metropolregion Hamburg ist bislang eine reine Verwaltungskooperation, in der Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Landkreise und kreisfreie Städte zusammenarbeiten. Wirtschaft und Sozialpartner in der Metropolregion haben sich im Verein Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) organisiert, mit den Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, dem UVNord, DGB Nord sowie weiteren Verbänden und Unternehmen als Mitgliedern. Nun kommen beide Strukturen zusammen.

 

Dazu Staatssekretär Dr. Christian Frenzel, Vorsitzender des Regionsrats und Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern: "Wir wollen die Metropolregion Hamburg weiterentwickeln. Das bedeutet immer auch wirtschaftliche Entwicklung. Dazu brauchen wir die Wirtschaft, und am besten ist es, wenn die Wirtschaft mit am Tisch sitzt. Diesen Schritt haben wir jetzt vollzogen. Wir müssen jetzt konkrete Projekte in Angriff nehmen. Der gemeinsame Auftritt Norddeutschlands auf der Messe Arab-Health zeigt in die richtige Richtung. Zusammen mit den Kammern richten wir uns seit kurzen besser auf unsere touristischen Quellmärkte aus. Und Themen wie den Fachkräftemangel können wir nur gemeinsam angehen."

 

Andreas Rieckhof, Vorsitzender des Lenkungsausschusses und Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg: "Der Beitritt beweist: Die Metropolregion Hamburg ist attraktiv und ein Erfolgsmodell. Hamburg freut sich auf die neuen Partner. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie der Metropolregion Impulse verleihen können, die die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres gemeinsamen Wirtschaftsraumes und Arbeitsmarktes voranbringen."

 

Oliver Stolz, Landrat Kreis Pinneberg und Sprecher der Kreise in Schleswig-Holstein: "Eine gute regionale Zusammenarbeit gewinnt in einem zusammenwachsenden Europa immer mehr an Bedeutung. Die neue Organisationsstruktur und die neuen Partner an Bord werden bestehende Kooperationen weiter voranbringen und für die Ausprägung der Metropolregion Hamburg von zentraler Bedeutung sein. Die MRH wird damit noch stärker als bisher z. B. wirtschaftsstärkende Impulse geben oder die Region nach außen vertreten können. Ich erhoffe mir von der Erweiterung eine Ausstrahlung der wirtschaftlichen Kräfte der Metropolregion bis in die ländlichen Räume hinein."

 

Dirk Bielefeld, Landrat Landkreis Cuxhaven und Sprecher der Landreise in Niedersachsen: "Das Land Niedersachsen und seine beteiligten Landkreise begrüßen die Ergebnisse der Neuausrichtung der Metropolregion Hamburg. Die stärkere Einbindung der Wirtschaftsvertretungen und Sozialpartner war und ist für die Landesregierung ebenso wie für die kommunale Ebene ein wesentlicher Bestandteil des in 2013 begonnenen dynamischen Prozesses, in dem sowohl die Strukturen als auch die strategische Ausrichtung den sich ändernden Anforderungen angepasst werden. Die nun beschlossene zukünftige Integration der hinzutretenden Partner ermöglicht eine vertiefte Kooperation zwischen den staatlichen und nichtstaatlichen Trägern und befördert so Impulse für neue Innovationen. Für die Metropolregion insgesamt ergeben sich neue Chancen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität. Niedersachen und seine beteiligten Landkreise haben großes Interesse an einer auch im internationalen Vergleich starken Region."

 

Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Handelskammer Hamburg und Vorsitzender des Vorstands der Initiative Pro Metropolregion Hamburg e.V.: "Die Metropolregion Hamburg ist das wirtschaftliche Kraftzentrum Nordeuropas mit ausgezeichneten Zukunftschancen. Damit das so bleibt, müssen die Rahmenbedingungen an den Anforderungen der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter ausgerichtet sein. Dafür müssen die vielen Verwaltungsgrenzen überwunden werden. Mit der Beteiligung der gebündelten Kräfte von Wirtschaft und Sozialpartnern an den Strukturen der Metropolregion wird es möglich, direkt für verbesserte Investitionsbedingungen, Infrastruktur und Rahmenbedingungen für Fachkräfte und deren Familien zu wirken. Darüber bin ich froh und freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit."

 

Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Ländern, Kommunen, Kammern, dem UVNord und dem DGB Nord ist ein Kooperationsvertrag. Diese Vereinbarung tritt in Kraft, wenn die Parlamente der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg einer Änderung des zugrunde liegenden Staatsvertrages zugestimmt haben.

 

Auch die kommunalen politischen Gremien in den Kreisen, Landkreisen und kreisfreien Städten sowie die Vollversammlungen der Kammern und Mitgliederversammlungen des UVNord und DGB Nord müssen zustimmen. Dies wird voraussichtlich ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Um gemeinsam Fahrt aufzunehmen, wollen die Gremien der Partner der Metropolregion Hamburg zukünftig folgende Organisationsstruktur geben: Die Trägerversammlung tritt zusammen, wenn grundlegende Entscheidungen zu treffen sind.

 

Der Regionsrat trifft strategische Entscheidungen, die eine politische Abstimmung auf Spitzenebene erfordern. Ein Kommunalbeirat und ein Unternehmensbeirat beraten ihn dabei. Wie bisher steuert der Lenkungsausschuss die operative Arbeit, legt Maßnahmen fest und bewilligt Förderungen. Diese werden durch die Förderfonds als wichtigstes Finanzierungsinstrument betreut. Verschiedene Facharbeitsgruppen entwickeln und steuern die Projekte. Die offizielle Adresse der Metropolregion ist die Geschäftsstelle in Hamburg, in der die Beschlüsse umgesetzt werden.

 

Die Metropolregion Hamburg ist die einzige Plattform, auf der Akteure aller Mitglieder länderübergreifend und auf allen Ebenen von Politik, Wirtschaft und Verwaltung zusammenarbeiten. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit fußt auf einem vertrauensvollen und aktiven Miteinander. Gemeinsam können die Stärken und Chancen Einzelner wirkungsvoller entfaltet und genutzt sowie Herausforderungen besser gemeistert werden.

 

Die Metropolregion Hamburg formuliert Strategien und Handlungsansätze, initiiert Projekte und setzt sie gemeinsam mit den Partnern um. Sie konzentriert sich auf Aufgaben, deren Entwicklung der ganzen Region zugute kommen. Die Metropolregion versteht sich dabei als offen und variabel. Wo immer es angebracht ist, sind interessierte Partner auch außerhalb ihrer Grenzen eingeladen, an ihren Projekten und Aktivitäten mitzuwirken.

 

Fakten*:

  • Fläche 2016: 26.100 km2, zukünftige Fläche: 28.500 km2
  • Bevölkerungszahl 2016: 5 Millionen, Zukünftige Bevölkerungszahl: 5,2 Millionen
  • Mittel für Förderfondsprojekte: 2,7 Millionen/Jahr (bleiben unverändert)

 

Zukünftige Träger:

  • Länder: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein.
  • Landkreise, Kreise, Kreisfreie Städte: Cuxhaven, Dithmarschen, Harburg, Heidekreis, Herzogtum Lauenburg, Ludwigslust-Parchim, Lübeck, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Neumünster, Nordwestmecklenburg, Ostholstein, Pinneberg, Rotenburg (Wümme), Schwerin, Segeberg, Stade, Steinburg, Stormarn und Uelzen.
  • Wirtschaft: Industrie- und Handelskammer IHK zu Flensburg, Handelskammer Hamburg, IHK zu Kiel, IHK zu Lübeck, IHK Lüneburg-Wolfsburg, IHK zu Schwerin und IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, Handwerkskammer Hamburg, Lübeck und Schwerin, Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und in Schleswig-Holstein e.V., Bezirk Nord des Deutschen Gewerkschaftsbundes

*Zahlen Stand 31.12.2014

 

Rückfragen unter: Metropolregion Hamburg, Marion Köhler, Pressesprecherin, Tel.: +49(0)40 42841 2604, E-Mail: presse(at)metropolregion.hamburg.de, www.metropolregion.hamburg.de

04.12.2015: Konjunkturbericht der IMH // Konjunktur bleibt robust – Investitionen und Beschäftigung nehmen leicht zu

Herbstumfrage der Kammern bestätigt positiven Trend in der Metropolregion Hamburg.

Hamburg, 4. Dezember 2015 – Im Herbst 2015 schätzen die befragten Unternehmen der Metropolregion Hamburg das Geschäftsklima weiterhin positiv ein. Das bestätigen die von der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) ausgewerteten Konjunkturbefragungen der Kammern.

 

Im Bereich der Industrie- und Handelskammern zeigt die Konjunkturbefragung einen kaum messbaren Rückgang des Geschäftsklimaindikators im Vergleich zum Vorquartal von 115 auf 114,2 (Test-)Punkte. Die befragten Unternehmen schauen noch positiv in die Zukunft. Etwa ein Viertel der befragten Unternehmen erwartet eine positive Veränderung seiner Geschäftslage und mehr als die Hälfte der Unternehmen erwarten gleichbleibende Geschäfte.

 

Gleichzeitig planen die befragten Betriebe per Saldo mehr Investitionen und Neueinstellungen. Mit steigenden Beschäftigtenzahlen rechnen 15,6 % der Unternehmen. Damit nehmen die Personalplanungen im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal leicht zu (Saldo: +3,3; Vorquartal: +2,6; Vorjahresquartal: +1,8).

 

Die Investitionsplanungen haben ebenfalls leicht zugenommen. Der Saldo des Anteils der befragten Unternehmen, welche „eher zunehmende“ statt „eher abnehmende“ Investitionen für die kommenden zwölf Monate erwarten, beträgt +10,3 (Vorquartal: + 9,5; Vorjahresquartal: +8,7).

"Wir beobachten eine positive Grundstimmung in der Wirtschaft der Metropolregion Hamburg", sagt Dr. Dirck Süß, Geschäftsführer der IMH und Chefvolkswirt der Handelskammer Hamburg. "Die Investitionsplanungen der Unternehmen sprechen eine deutliche Sprache, wenngleich die Personalplanungen der Unternehmen nicht ganz so dynamisch ausfallen. Verlässliche und stabile Rahmenbedingungen sind nun von der Politik gefordert, um die Zuversicht der Wirtschaft in der Metropolregion auch weiter und vor allem nachhaltig zu unterstützen", so Süß weiter.

Die ausgesprochen gute Konjunkturentwicklung im Handwerk der Metropolregion Hamburg hält an. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Geschäftsklimaindex um zwei Punkte auf 129 Indexpunkte. 45 Prozent der befragen Handwerksunternehmen werten ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" und weitere 47 Prozent als "befriedigend". Nur acht Prozent kommen zu einer schlechten Einschätzung der Geschäftslage.

 

Auch die Zukunftserwartungen im Handwerk sind optimistisch. 56 Prozent erwarten eine stabile Entwicklung und 33 Prozent gehen sogar von einer Verbesserung der Geschäftslage aus. Die anhaltend hohe Baunachfrage und der private Konsum sind die entscheidenden Impulsgeber für die gute Handwerkskonjunktur in der Metropolregion Hamburg.

 

Spitzenreiter beim Geschäftsklima ist mit 142 Indexpunkten das Ausbauhandwerk. Das Bauhauptgewerbe folgt mit einem Wert von 134 Punkten. Das Handwerk zeigt sich in allen vier Teilregionen der Metropolregion Hamburg als starker Wirtschaftsbereich, in dem der konjunkturelle Aufschwung unvermindert anhält.

 

Edgar Hummelsheim, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin meint: "Das Handwerk zeigt sich auch im Herbst 2015 wieder als verlässliche Stütze der norddeutschen Wirtschaft. Die zu beobachtende Herbstbelebung stimmt optimistisch für die Gesamtwirtschaft der Metropolregion Hamburg."

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.436 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie 863 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

02.12.2015: Studie "Wohnungsmärkte in der Metropolregion Hamburg"

Gemäß einer Studie, die von der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. mit initiiert und finanziert wurde, werden sich mittelfristig die Wohnungspreise in Hamburg und dessen Umland überdurchschnittlich entwickeln.

Hamburg, 2. Dezember 2015 – Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH), der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. sowie die Metropolregion Hamburg (MRH) haben gemeinsam die "Studie 2015: Wohnraummärkte in der Metropolregion Hamburg" initiiert.

 

Wesentliches Motiv für die IMH war die Bedeutung des Wohnungsmarktes für die Fachkräftegewinnung und -bindung. Die wissenschaftliche Studie vom Wirtschaftsforschungsinstitut HWWI schafft Transparenz über zu erwartende Entwicklungen, leitet Handlungsbedarfe ab und zeigt Potentiale und Handlungsansätze auf.

 

Es ergibt ich ein differenziertes Bild für die Teilräume der Metropolregion Hamburg. Für Hamburg und Umlandgemeinden wird eine überdurchschnittliche Entwicklung der Wohnungspreise prognostiziert, die ländlichen Gebiete in der Metropolregion Hamburg werden sich wahrscheinlich weniger dynamisch entwickeln, regionale Zentren können an Bedeutung verlieren. Tendenziell werden sich Wohn- und Arbeitsorte zukünftig eher integrieren. Um die Funktionsfähigkeit der Wohnungsmärkte in der Metropolregion Hamburg zu unterstützen, wird angeregt, in wachsenden Gebieten eine raschere Angebotserweiterung zu ermöglichen, in schrumpfenden Gebieten auf die beschleunigte Anpassung der Wohnungsbestände hinzuwirken und die Kosten von relevanten Prozessen für Bauvorhaben zu senken.

 

"Für das Fachkräfteangebot in der Metropolregion Hamburg ist ein bedarfsgerechtes Wohnraumangebot ein bedeutender Erfolgsfaktor", erläutert Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandsvorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Er betont: "Auch für das Wohnraumangebot benötigen wir abgestimmte Strategien aller Akteure in der Metropolregion Hamburg. Integrierte Programme und nicht die Orientierung an Verwaltungsgrenzen oder isolierten Sichten sollten Politik, Wirtschaft und Verwaltung leiten, um im Wettbewerb um Fachkräfte nachhaltig attraktiv zu sein. Ich freue mich, dass für die Erarbeitung entsprechender Ansätze eine Grundlage für Wirtschaft und Staat mit der Studie gelegt ist."

 

Die Studie des HWWI ist eine Grundlage für die Regionalkonferenz der MRH am 2. Dezember 2015.

Anlage: Studie zu "Wohnungsmärkte in der Metropolregion Hamburg"

10.09.2015: Netzwerkveranstaltung in der Metropolregion – Wirtschaft, Verwaltung und Politik im Dialog für zukunftsgerichtete Zusammenarbeit

Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. und das Land Mecklenburg-Vorpommern begrüßen Spitzenvertreter von Wirtschaft, Verwaltung und Politik in Ludwigslust

Hamburg, 10. September 2015 – Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. und das Land Mecklenburg-Vorpommern veranstalten am 10. September 2015 erstmals eine Netzwerkveranstaltung für Wirtschaft, Verwaltung und Politik in der Metropolregion Hamburg. Bis zu 120 Vertreter der Spitzen von Organisationen der Wirtschaft, Unternehmen sowie Politik und Verwaltung werden in Ludwigslust erwartet, um sich über die zukünftigen Herausforderungen der Metropolregion Hamburg, den Fachkräftebedarf, die Flüchtlingsthematik sowie die Verbesserung der internationalen Bekanntheit des Wirtschafts- und Lebensraumes Metropolregion Hamburg auszutauschen.

 

"Nachdem Arbeits- und Spitzenebene in Gremien zusammengearbeitet und eine mittelfristige Zielbestimmung für unsere Metropolregion vorgenommen haben, ist es an der Zeit, sich auch persönlich noch besser kennenzulernen. Vertrauen und Lösungsorientierung sind wesentliche Voraussetzungen für die zukünftige vertiefte Zusammenarbeit von Wirtschaft und Staat in der Metropolregion Hamburg", erläutert Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandsvorsitzender IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg.

 

Die Veranstaltung soll zukünftig regelmäßig stattfinden, um die gemeinsame Arbeit von Wirtschaft und Staat zu unterstützen und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der Metropolregion Hamburg zu befördern.

09.06.2015: Konjunkturbericht der IMH // Konjunkturerwartungen verhalten positiv

Initiative pro Metropolregion Hamburg veröffentlicht Konjunkturbericht für das erste Quartal 2015

Hamburg, 09. Juni 2015 – Das Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft der
Metropolregion Hamburg liegt zum Ende des ersten Quartals 2015 unter den Werten des Vorquartals und insbesondere des Vorjahresquartals. Die von der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) ausgewertete IHK-Konjunkturbefragung belegt einen Rückgang des Geschäftsklimaindikators im Vergleich zum Vorjahresquartal von 122,2 auf 115 (Test-)Punkte.

Weniger Unternehmen als im Vorquartal und Vorjahresquartal halten ihre aktuelle
Geschäftslage für „gut“. Dagegen steigt die Zahl der befragten Unternehmen, die aktuell ihre zukünftige Geschäftslage als „eher günstig“ einschätzen gegenüber dem Vorquartal an (24,9 Prozent). Dass der Geschäftsklimaindikator in der Metropolregion Hamburg nur leicht zurückgegangen ist liegt an den positiven Erwartungen bei der Hamburger Wirtschaft. Dies ist das einzige Gebiet in der Metropolregion Hamburg, in dem der Geschäftsklimaindikator – wenn auch nur leicht – von 113,4 (Test-)Punkten im Vorquartal auf 113,7 ansteigt. „Die Hamburger Wirtschaft zieht die Metropolregion mit“ sagt Dirck Süß, Geschäftsführer der IMH und Chefvolkswirt der Handelskammer Hamburg. Die Investitions- und Personalplanungen der Unternehmen in der Metropolregion zeigen ein unterschiedliches Bild: Während die Personalplanungen leicht zurückgegangen sind, haben die Investitionsplanungen leicht zugenommen.

Die Konjunkturentwicklung im Handwerk der Metropolregion Hamburg bleibt stabil. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Geschäftsklimaindex lediglich um einen Punkt auf 132 Indexpunkte zurück. Im Handwerk wird von einer kräftigen Frühjahrsbelebung ausgegangen. 43 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Geschäftslage in den kommenden Monaten verbessern wird. Nur sieben Prozent befürchten eine Eintrübung. Zu den günstigen Aussichten tragen Nahrungsmittelgewerbe sowie Ausbauhandwerk und Bauhauptgewerbe
am kräftigsten bei. Im Gegensatz zum Rest der Wirtschaft nehmen im Handwerk der  Metropolregion die Beschäftigungspläne zu und die Investitionsplanungen gehen leicht zurück. „Insgesamt gehen unsere Handwerkskammerkollegen in der Metropolregion Hamburg von einer kräftigen Frühjahrsbelebung aus. Dies ist auch für die gesamte Wirtschaft ein gutes Zeichen“, so Handelskammer-Chefvolkswirt Süß. Zu dieser positiven Einschätzung tragen auch die Exportaussichten der gewerblichen Wirtschaft bei. Hier steigt der Saldo der Unternehmen an, die „eher zunehmendes Exportgeschäft“ erwarten (3. Quartal + 22,8 Punkte).

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg- Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.436 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie rund 1.500 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

22.04.2015: Airbus hat mit 12.700 Beschäftigten die meisten Mitarbeiter in der Metropolregion

Initiative pro Metropolregion Hamburg veröffentlicht 100 mitarbeiterstärkste Unternehmen

Hamburg, 22. April 2015 – Die Airbus Operations GmbH ist mit 12.700 Beschäftigten das mitarbeiterstärkste Unternehmen in der Metropolregion Hamburg. Auf den nächsten Plätzen folgen die Asklepios Kliniken GmbH (12.000 Beschäftigte), die Deutsche Lufthansa AG (9.750) und die Otto GmbH Co. KG (8.500).

 

"Mit der Übersicht wollen wir auf die breite Unternehmensbasis in der Metropolregion aufmerksam machen und Investoren und Fachkräfte für die Region gewinnen", sagt Lutz Bethge, Vorsitzender des Unternehmensbeirates der Initiative pro Metropolregion Hamburg e. V. (IMH), die Urheber der Liste ist.

 

"Wir haben eine sehr gesunde Mischung zukunftsorientierter Branchen im größten wirtschaftlichen Zentrum Nordeuropas, die uns im internationalen Wettbewerb Vorteile verschafft", so Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, IMH-Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. In der Liste werden neben der Mitarbeiterzahl – wo verfügbar – die Umsatzerlöse der Unternehmen veröffentlicht. Dies sei ebenfalls ein Novum gegenüber bereits bestehenden Statistiken, so Schmidt-Trenz weiter.

Anlage: Die 100 mitarbeiterstärksten Unternehmen der Metropolregion Hamburg 2014

19.12.2014: Konjunkturbericht der IMH // Stimmung etwas verhaltener

Initiative pro Metropolregion Hamburg veröffentlicht Konjunkturbericht für das dritte Quartal 2014

Hamburg, 19. Dezember 2014 – Die gewerbliche Wirtschaft der Metropolregion Hamburg hat im Herbst 2014 insgesamt weniger positive Geschäftserwartungen als noch im Frühjahr und Sommer. Laut der von der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) für das dritte Quartal 2014 ausgewerteten IHK-Konjunkturbefragung ging der Geschäftsklimaindikator im Vergleich zum Vorquartal von 117,5 auf 110 (Test-)Punkte zurück. Obwohl der Saldo immer noch positiv ist, halten weniger Unternehmen als im Vorquartal ihre aktuelle Geschäftslage für "gut". Zudem werden die Personal- und Investitionsplanungen verhaltener.

 

"Für die Metropolregion Hamburg kann man nicht den Schluss ziehen, dass die Mehrzahl der Unternehmen wirtschaftlich in schlechter Verfassung ist. Doch es sind nun weniger Unternehmen die ausdrücklich gute Geschäftserwartungen haben", sagt Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg.

 

Für die Metropolregion Hamburg als wirtschaftliches Kraftzentrum Norddeutschlands gehen 19,3 Prozent der befragten Unternehmen von einer günstigeren Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten aus, im zweiten Quartal waren es 23,9 Prozent. Und mit 23,8 Prozent zum Ende des III. Quartals gegenüber 28,7 Prozent der Befragten zum Ende des II. Quartals gehen weniger Unternehmen von zunehmenden Investitionsplanungen aus.

 

Die Eintrübung der Erwartungen ist im Mecklenburg-Vorpommerschen Gebiet der Metropolregion sowie beim Großhandel etwas deutlicher. Im gesamten Gebiet der Metropolregion Hamburg gehen im Vergleich zum Vorquartal weniger Befragte von einer Erhöhung ihres Personalbestandes und steigenden Investitionsplanungen aus.

 

Das Handwerk in der Metropolregion spürt die allgemein gedämpfte Konjunkturentwicklung hingegen kaum. Der Geschäftsklimaindex stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 127 Punkte an, und 90 Prozent der befragten Handwerksbetriebe bezeichnen ihre Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend". Außerdem haben mehr Betriebe ihre Personalbestände aufgebaut als diejenigen, die sich zum Personalabbau gezwungen sahen.

 

Henning Albers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg und Vertreter des Handwerks im IMH-Vorstand meint: "In den kommenden Monaten erwarten wir eine leicht positive Umsatzentwicklung bei den Handwerksbetrieben der Metropolregion und eine stabile Beschäftigungslage. Allerdings dürfte es Investitionskürzungen im Handwerk geben, weil diese sich zuletzt stabil entwickelt haben und nun ihre Kapazitätswirkung entfalten."

 

Positive Impulse kommen vom Außenhandel. Im nun 21. Quartal in Folge bleiben die Exportaussichten der gewerblichen Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg insgesamt günstig. Im dritten Quartal erwarten 53,3 Prozent der exportierenden Unternehmen etwa gleich bleibende, 34,1 Prozent der befragten Unternehmen der Branche sogar wachsende Exportgeschäfte.

 

"Einige Wolken am Horizont machen noch kein Gewitter", kommentiert der IMH-Vorsitzende Prof. Dr. Schmidt-Trenz die Ergebnisse. Viele Indikatoren fielen zwar schwächer aus als in den vorherigen Zeiträumen. Aber langfristige Durchschnitte der Werte würden häufig nicht unterschritten und die Rückgänge seien nicht alle stark. "Gerade für die Metropolregion Hamburg kann das Exportgeschäft die nächsten Monate bestimmen; Beschäftigungszuwächse sind jedoch kurzfristig eher unwahrscheinlich", so Schmidt-Trenz weiter.

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg- Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.436 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie rund 1.500 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

03.07.2014: Technologiedatenbank TechSearch gestartet

Initiative pro Metropolregion Hamburg fördert metropolregionsweiten Technologietransfer

Hamburg, 03. Juli 2014 – Um Wirtschaft und Wissenschaft in der Metropolregion Hamburg besser zu vernetzen, hat die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) die Technologiedatenbank „TechSearch“ optimiert. Das kostenfreie Tool, 2006 von der Handelskammer Hamburg aufgesetzt, wurde auf die gesamte Metropolregion Hamburg ausgeweitet und um Suchbegriffe des Handwerks erweitert. „Mit wenigen Klicks kann gezielt nach Kooperationsangeboten und -gesuchen recherchiert werden. Zudem können sich Datenbanknutzer jederzeit per E-Mail über Neueinträge informieren lassen“, sagt Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, IMH-Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg.

TechSearch sei Schmidt-Trenz zufolge gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein Gewinn, denn ihnen „gelingt es oftmals nicht, Kontakte zu anwendungsorientierten Forschungsprojekten zu knüpfen“. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass möglichst viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen Profile auf TechSearch anlegen und die Datenbank nutzen. „Nur so lassen sich das enorme Potential des Technologietransfers innerhalb der Metropolregion Hamburg auch realisieren“, sagt Schmidt-Trenz.

TechSearch steht unter www.pro-metropolregion-hh.de/techsearch zur Verfügung.

24.06.2014: Life Science-Branche der Metropolregion Hamburg

Auf Einladung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e. V. (IMH) trafen sich Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerkorganisationen der Life Science Branche bei der EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG in Dassow.

Schwerin, 24. Juni 2014 – Life Science Nord, das größte norddeutsche Netzwerk für Biotechnologie, Medizintechnik und pharmazeutischen Industrie legte dar, dass es allein in Hamburg und Schleswig-Holstein in den Bereichen Medizintechnik, Biotech und Pharma 500 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigte und mehr als 3 Milliarden Euro Jahresumsatz gibt.

Life Science ist einer der dynamischsten Zukunftsmärkte der Metropolregion Hamburg. Die Branche ist geprägt durch einen ständigen Innovationsbedarf, wie die Firmen EUROIMMUN AG, altona Diagnostics GmbH und HNP Mikrosysteme GmbH auf dem Technologietreff eindrucksvoll darlegten.

Mit einer weiteren Vernetzung innerhalb der Branche, über Verwaltungs- und Ländergrenzen hinweg, kann eine noch effizientere Marktbearbeitung entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden. Hier können Verbundprojekte zwischen verschiedenen Unternehmen oder auch zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen, wie den Fachhochschulen Wismar und Lübeck, zum Wettbewerbsvorteil dieser forschungsintensiven Branche werden.

Am 24. Juni 2014 fand der 1. IMH-Technologietreff bei der Euroimmun AG in Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) statt. „Wir sehen den Technologietreff als eine wichtige Austauschplattform für den Wirtschaftsraum Metropolregion Hamburg, den die IMH im Rahmen einer Veranstaltungsreihe auch zukünftig fördern will. So ist bereits im zweiten Halbjahr 2014 der 2. IMH-Technologietreff geplant. Der Fokus soll dabei auf der Ernährungswirtschaft liegen“, so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin und Vorstandsmitglied der IMH.

23.06.2014: Konjunkturbericht der IMH // Metropolregion in guter konjunktureller Stimmung

Initiative pro Metropolregion Hamburg veröffentlicht Konjunkturbericht für erstes Quartal 2014

Hamburg, 23. Juni 2014 – Die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg ist im Frühjahr 2014 im Branchendurchschnitt in guter Stimmung. Das ergab die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) zum Ende des ersten Quartals 2014. Der Geschäftsklimaindikator stieg im Vergleich zum Vorjahr von 110,2 auf 122,2 (Test-)Punkte. „Natürlich gibt es in der Metropolregion Hamburg Unternehmen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht, doch die große Mehrheit der befragten Unternehmen stuft ihre aktuelle und zukünftige Geschäftslage positiv und besser als vor einem Jahr ein“, so Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg.

Die insgesamt positiven Einschätzungen ziehen sich über alle Branchen und Bundesländer der Metropolregion Hamburg. Besonders der mecklenburg-vorpommerische Teil der Metropolregion Hamburg ist mit einem Klimaindex von 130,7 Punkten ein Vorreiter. Auch im Handwerk zeigt sich der östliche Teil der Metropolregion besonders stark. „89 Prozent der Handwerksmeister im Westen Mecklenburg-Vorpommerns schätzen ihre geschäftliche Lage als ,gut' oder ,befriedigend' ein“, sagt Henning Albers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg und Vertreter des Handwerks im IMH-Vorstand. Dies sei der beste Wert seit der Wiedervereinigung.

Dem Konjunkturbericht zufolge bezeichnen knapp 53 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als „befriedigend beziehungsweise saisonüblich“ und 38 Prozent als „gut“. Besonders vielversprechend ist die Lage im Baugewerbe: Hier überwiegen mit knapp 51 Prozent die „guten“ und mit 44 Prozent die „befriedigenden beziehungsweise saisonüblichen“ Einschätzungen.

Auch beim Blick auf die kommenden zwölf Monate gibt sich ein Großteil der Unternehmen optimistisch. „58 Prozent der Firmen gehen davon aus, dass die eigene Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten in etwa gleich bleiben wird, 29 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einer Verbesserung“, so Schmidt-Trenz. Er verweist ebenfalls auf die guten Prognosen im Außenhandel: „Auch im 19. Quartal in Folge schätzt ein Großteil der exportierenden Unternehmen in der Metropolregion ihre grenzüberschreitenden Geschäfte als ,zunehmend' oder ,gleichbleibend' ein.“ Der insgesamt positive Ausblick auf die kommenden zwölf Monate spiegelt sich auch in den deutlich verbesserten Personal- und Investitionsplanungen wider. Beschäftigungszuwächse in der Metropolregion Hamburg sind vor allem im Dienstleistungsbereich zu erwarten.

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser­ Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Umfrage haben 1.574 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie rund 1.000 Handwerksmeisterbetriebe aus der gesamten Metropolregion Hamburg teilgenommen.

21.05.2014: Der Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg eine Stimme geben

Unternehmensbeirat der Initiative pro Metropolregion Hamburg konstituiert sich

Hamburg, 21. Mai 2014 –  Der Unternehmensbeirat der Initiative pro Metropolregion Hamburg (IMH) e.V. hat sich gestern Abend zur konstituierenden Sitzung getroffen. „Wir möchten die Stimmen der Wirtschaft in der Metropolregion bündeln und praxisrelevante Projekte vorantreiben“, sagte Lutz Bethge, der Vorsitzende des Unternehmensbeirates. Eine stärkere Integration der Metropolregion Hamburg sei aus Sicht der Wirtschaft und der Bürger sehr zu begrüßen. „Doch es gibt derzeit in vielen Bereichen noch Hindernisse, die ein Zusammenwachsen der Metropolregion als gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum erschweren“ so Bethge, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des in der Metropolregion Hamburg beheimateten internationalen Luxusgüterherstellers Montblanc ist. Als Beispiele nannte er insbesondere die Verwaltungsgrenzen überschreitenden Bereiche Öffentlicher Personennahverkehr, Infrastruktur, Schulen, Berufsschulen, Kindertagesbetreuung und Verwaltungsservices. Deshalb wollen die 19 Mitglieder des Unternehmensbeirats der IMH kurzfristig Projekte planen, die der Wirtschaft einen wirklichen Mehrwert bieten. Wichtig sei außerdem, dass noch mehr Unternehmen der IMH beitreten. Hierzu Bethge: „Nur wenn eine große Zahl von Unternehmen hinter der IMH steht, können wir unsere Anliegen auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung vertreten“. 

16.04.2014: Bewohner stehen Metropolregion Hamburg grundsätzlich positiv gegenüber

Aber Handlungsbedarf bei Verwaltung, Schul- und Kita-Besuch und Verkehrsbereich

Hamburg, 16. April 2014 – Die Metropolregion Hamburg ist bei deren Bewohnern beliebt. Über ein Drittel hat laut einer Umfrage, die der Verein Initiative pro Metropolregion Hamburg (IMH) unter Arbeitnehmern und Unternehmern durchgeführt hat, positive Assoziationen (52 Prozent ließen die Frage unbeantwortet). 68 Prozent der insgesamt 1.680 Teilnehmer loben das gute Freizeitangebot, 61 Prozent die gute Nahverkehrserschließung und 51 Prozent die „interessante Ergänzung von Land und Stadt“. „Unsere Umfrage ´Wo drückt der Schuh?´ verdeutlicht die große Bedeutung der Metropolregion Hamburg als gemeinsamer Wirtschafts- und Lebensraum“, kommentierte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender des Vorstandes der IMH, die Ergebnisse.

 

Allerdings spüren 58 Prozent der Befragten die Verwaltungsgrenzen in ihrem Alltag, bei den Pendlern sind es sogar 67 Prozent. „Öffentliche Dienstleistungen sollten sich nicht an Verwaltungsgrenzen, sondern an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger und Unternehmen ausrichten“, so Schmidt-Trenz, der auch Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg ist. Die Arbeit der Verwaltungen erführe häufig Wertschätzung, die Befragten wünschten sich hier aber eine noch stärkere Kooperation über Ländergrenzen hinweg. Er betonte das große Interesse der Bürger am Thema: 18 Prozent der Teilnehmer hätten sich zu vertiefenden Telefoninterviews bereit erklärt. Dieses Engagement sollten Politik und Verwaltung nutzen, um die Metropolregion institutionell voranzubringen.

 

Handlungsbedarf sehen die Teilnehmer neben der Frage der Kooperation der beteiligten Akteure vor allem im Verwaltungs- und Verkehrsbereich sowie im Bereich Schule/Kindertagesstätten. Die IMH macht dafür verschiedene Lösungsvorschläge: Behördengänge wie die Kfz-Ummeldung müssten nicht nur am Wohnort, sondern bei allen Ämtern der Metropolregion möglich sein. Bisher arbeiteten die Kommunen beim Wohn- und Gewerbeflächenmanagement noch nicht eng genug miteinander. Deshalb schlägt die IMH vor, die Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaften beziehungsweise der zuständigen Ämter verbindlicher zu organisieren. Beim ÖPNV bestehe die Notwendigkeit des Baus der S4 in Form zweier separater S-Bahngleise zwischen Hamburg und Ahrensburg. Die bestehenden ÖPNV-Verbundgrenzen und Verbundringe müssten überprüft und an die tatsächlichen Pendlerströme angepasst werden. Die IMH regt außerdem an, ausreichende Park & Ride-Parkplätze entlang aller ÖPNV-Linien zu schaffen. Die Umfrage verdeutliche zudem, dass Bedarfe für schlankere Genehmigungsverfahren für grenzüberschreitende Schwertransporte bestünden.

 

Der grenzüberschreitende Schulbesuch sollte durch weiterentwickelte Gastschulabkommen erleichtert werden. „Die Vereinheitlichung von Bildungsstandards innerhalb der Metropolregion würde Schulen inhaltlich und qualitativ vergleichbar machen“, meinte der IMH-Vorsitzende Schmidt-Trenz weiter. Schulwechsel würden dadurch vereinfacht und die Mobilität der Familien erhöht. Auch bei der dualen Berufsausbildung gebe es Handlungsbedarf: „Es sollte in diesem Zusammenhang überdacht werden, ob Auszubildende zwangsläufig in dem Bundesland zur Berufsschule gehen müssen, in dem ihr Ausbildungsbetrieb liegt.“ Für Auszubildende führe diese Regelung laut Schmidt-Trenz oftmals zu langen Wegezeiten, für Unternehmen teilweise zu erheblichen Mehrkosten.

 

„Nicht alle in der Umfrage ermittelten Probleme können auf Ebene der Metropolregion allein gelöst werden, es ist die weitergehende Zusammenarbeit der beteiligten Bundesländer erforderlich“, betonte Staatsrat Andreas Rieckhof, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Metropolregion Hamburg, eines staatsvertraglichen Zusammenschlusses von vier Bundesländern, 17 Kreisen und zwei kreisfreien Städten. Die enge Kooperation der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. mit der staatlich verfassten Metropolregion Hamburg bei der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse hätte aber den Grundstein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Verwaltung gelegt. Dazu der Staatsrat der Hamburger Wirtschaftsbehörde: „Ich bin mir sicher, dass aus der Umfrage viele gemeinsame Projekte entstehen werden, die unsere Metropolregion Hamburg für Bürger und Unternehmer noch attraktiver machen.“

 

Den vollständigen Bericht mit den Ergebnissen der Umfrage „Wo drückt der Schuh?“ finden Sie zum Download in der rechten Spalte.

08.11.2013: Konjunkturbericht der IMH // Verbesserte Stimmung der Wirtschaft in der Metropolregion

Initiative pro Metropolregion Hamburg veröffentlicht Konjunkturbericht für das dritte Quartal 2013

Hamburg, 8. November 2013 – Die Stimmung in der Wirtschaft der Metropolregion hat sich zum Herbst hin verbessert. Das ergab die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg (IMH) für das dritte Quartal 2013. Demnach liegt der im Oktober berechnete Geschäftsklimaindikator bei 114,2 (Test-)Punkten. „Die befragten Unternehmen stufen ihre aktuelle und zukünftige Geschäftslage besser ein als noch im Vorquartal und im Vergleichszeitraum von 2012“, erläutert Dr. Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorsitzender der Initiative pro Metropolregion Hamburg (IMH) und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg.

Dem Konjunkturbericht zufolge bezeichnen knapp 55 Prozent der Befragten ihre aktuelle Geschäftslage als „befriedigend beziehungsweise saisonüblich“, 33 Prozent als „gut“. Besonders vielversprechend sei die Lage im Baugewerbe. Beim Blick auf die kommenden zwölf Monate gibt sich ein Großteil der Unternehmen optimistisch: „Annähernd zwei Drittel der Firmen gehen davon aus, dass die eigene Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten in etwa gleich bleiben wird, ein Viertel der Befragten rechnet sogar mit einer Verbesserung“, so Schmidt-Trenz. Er verweist auf die guten Prognosen im Außenhandel: „Seit mehr als vier Jahren schätzt ein Großteil der exportierenden Unternehmen in der Metropolregion ihre ihre grenzüberschreitenden Geschäfte als „zunehmend“ oder „gleichbleibend“ ein.“

Nicht zuletzt die anhaltende Euro-Krise trübt jedoch die Ergebnisse der IMH-Befragung. Dazu der IMH-Vorsitzende  Schmidt-Trenz: „Die Personal- und Investitionsplanungen für die kommenden zwölf Monate fallen eher zurückhaltend aus, allenfalls leichte Zuwächse beim Beschäftigtenstand und Investitionsvolumen deuten sich an. Beschäftigungszuwächse in der Metropolregion Hamburg seien am ehestem im Dienstleistungsbereich zu erwarten.

Die Handelskammer Hamburg, IHK Flensburg, IHK zu Kiel, IHK zu Lübeck, IHK Lüneburg-Wolfsburg, IHK zu Schwerin sowie die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung haben 1.554 Unternehmen mit Sitz in der Metropolregion Hamburg teilgenommen.

Derzeit führt die IMH eine Befragung unter Bürgern und Unternehmern zu ihren alltäglichen Erfahrungen in der Metropolregion durch. Die Umfrage, die unter http://umfrage.pro-metropolregion-hh.de abzurufen ist, läuft bis Ende November 2013. Die Ergebnisse werden im Januar 2014 veröffentlicht.

04.11.2013: Die Probleme der Metropolregion Hamburg identifizieren
und angehen

Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. startet Umfrage „Wo drückt der Schuh?"

Hamburg, 4. November 2013 – Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. hat die breit angelegte Umfrage „Wo drückt der Schuh?“ gestartet. „Immer wieder hören wir Stimmen aus der Politik, man arbeite in der Metropolregion so gut zusammen, dass die Verwaltungsgrenzen für die Bürger gar nicht spürbar seien“, sagt der Vorsitzende der Initiative, Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz. „Wir haben uns gefragt, ob das wirklich zutrifft und wir wollen es von den Bürgern, den Arbeitnehmern und den Unternehmern unserer Metropolregion gern selber wissen: Wo drückt der Schuh? Gibt es Probleme – beim öffentlichen Nahverkehr, bei Schulen und Kindergärten – wenn Menschen die Verwaltungsgrenzen zwischen Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen als Pendler, Konsumenten oder Unternehmer überschreiten?“, so Schmidt-Trenz weiter, der auch Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg ist.

Die von der Handelskammer Hamburg getragene Initiative pro Metropolregion wolle mit der Umfrage die Diskussion über eine an den Bürgerbedürfnissen orientierte Weiterentwicklung der Metropolregion auf eine sachliche Grundlage stellen. „Wir erhoffen uns Anhaltspunkte darüber, wo und in welchen Bereichen Politik Lösungen liefern muss, damit sich der Alltag der Menschen, die in diesem von Verwaltungsgrenzen durchzogenen Wirtschaftsraum leben und arbeiten, zum Besseren wendet“, so der Handelskammer-Hauptgeschäftsführer. Ziel der Umfrage sei es, die grenzüberschreitenden Probleme der Metropolregion Hamburg zu identifizieren und zum Wohle der Bürger und Unternehmen anzugehen. Dazu Schmidt-Trenz: „Verbesserungspotenzial sehen wir insbesondere bei der Verkehrsinfrastruktur und dem ÖPNV, der gemeinsamen Flächenentwicklung für Wohnen und Gewerbe sowie bei der Entwicklung von Dienstleistungen, die sich an den Lebensbedingungen der Bürger orientieren.“

Die Umfrage, die unter http://umfrage.pro-metropolregion-hh.de/ abzurufen ist, läuft bis Ende November 2013. Die Ergebnisse werden im Januar 2014 veröffentlicht.

11.06.2013: Sieben IHKs, UVNord und DGB Nord gründen "Initiative pro Metropolregion Hamburg"

Vereinsgründer wollen mehr Entscheidungskraft für die norddeutsche Wirtschaft

Hamburg, 11. Juni 2013 – Sieben Industrie- und Handelskammern und drei Handwerkskammern aus Norddeutschland, die UVNord Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Nord haben den Verein „Initiative pro Metropolregion Hamburg“ (IMH) gegründet. Zweck des Vereins sei es, „die wirtschaftliche, technologische und soziale Entwicklung der Metropolregion als gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum innerhalb der staatsvertraglich festgelegten Grenzen voranzutreiben“. Die IMH ist  offen für den Beitritt weiterer Verbände und Organisationen sowie die Unternehmen der Metropolregion. Die Organisation der Metropolregion könne nur profitieren, wenn sie zusätzlich zu den Gebietskörperschaften auf der Beteiligung der Wirtschaft beruhe, sagte der neue IMH-Vorsitzende Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, gleichzeitig Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, bei der Vorstellung des Vereins. Das Ziel sei es, die Metropolregion Hamburg für die Menschen der Region greifbar und erlebbar zu machen – ein Gleiches gelte für den Außenauftritt gegenüber Geschäftspartnern und Freunden aus der ganzen Welt. Er kritisierte, dass die beteiligten Gebietskörperschaften zwar seit Abschluss des Staatsvertrages zur Metropolregion Hamburg „gute Arbeit“ geleistet hätten. Die Diskussionen um Verkehrsprojekte, um die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs, Gastschüler, Factory-Outlet-Center oder die Frage, wo gewohnt und wo gearbeitet werden soll, zeigten allerdings, dass dies noch nicht in optimaler Weise geschehe. Zudem seien die Zusagen der Politik, die Metropolregion als echtes „Public-Private-Partnership“ aufzustellen, bis heute nicht eingelöst worden. Der Verein werde sich zu Wort melden mit Vorschlägen, wie der Verkehrsinfarkt in der Metropolregion verhindert werden könne. Schmidt-Trenz kündigte ferner an, Strategien zur Fachkräftegewinnung und -bindung zu entwickeln, „die für die gesamte Metropolregion Relevanz haben“. Außerdem wolle die IMH eine kluge Flächenpolitik vorantreiben, die die Stärken der Kernstadt und des Umlandes miteinander verbinde.

UVNord-Hauptgeschäftsführer Michael Thomas Fröhlich begrüßte die Gründung des Vereins sehr, „da sie die von uns seit Jahren forcierte länderübergreifende Zusammenarbeit verstärkt und im Wettbewerb der Metropolen Hamburg zukünftig einen neuen Stellenwert einnimmt. Wir leben in einem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, der uns auch im Rahmen des neu gegründeten Vereins beschäftigen wird.“ Darüber hinaus begrüßte er, dass zukünftig die zweitgrößte Metropole Deutschlands endlich nicht mehr nur über, sondern auch mit der Wirtschaft spreche. Die Metropolregion werde nur gemeinsam von Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Sozialpartnern fit für die Zukunft zu machen sein. „Die UVNord wird sich dabei ihrer Rolle als Anwalt des Mittelstandes besonders verpflichtet fühlen“, so Fröhlich. 

"Im Verbund wollen wir gemeinsam die strategischen Herausforderungen Hamburgs und seines Umlandes gezielt anpacken“, betonte Henning Albers, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg und designiertes IMH-Vorstandsmitglied. Die Initiative zeige für ihn: „Die Wirtschaft nimmt ihre Verantwortung für die Entwicklung der Metropolregion wahr, und zwar im Interesse der gesamten Gesellschaft. Dabei geht es um Fragen von zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten ebenso wie um eine Balance von Wohnen und Gewerbe.“ Eine Stärkung der Region sei ein Gewinn, insbesondere auch für kleine Betriebe wie die über 50.000 Handwerksbetriebe im Großraum Hamburg. Daher unterstütze das Handwerk die gemeinsamen Ziele mit aller Kraft.

Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, plädierte dafür, Weiterbildung und Qualifizierung länderübergreifend einen höheren Stellenwert einzuräumen und gute Arbeitsbedingungen mit fairen Löhnen in der gesamten Metropolregion zum Standard zu machen, „um auf dem Arbeitsmarkt im bundesweiten Wettbewerb um Fachkräfte attraktiv zu bleiben“. „Hier leben rund fünf Millionen Menschen, von denen täglich Hunderttausende flott zur Arbeit und nach Hause kommen müssen. Ein besserer Takt für Bus und Bahn, ein erweiterter Verkehrsverbund mit einer intelligenten Tarifstruktur, mehr Park-and-Ride-Plätze und barrierefreie Bahnhöfe würden das Umsteigen unterstützen.“ Der Wirtschaftsverkehr, so Polkaehn weiter, brauche einen nachhaltigen Masterplan zur Mobilität, um mit sanierten Straßen, ausgebauten Wasserwegen und belastbaren Schienennetzen die Wachstums- und Klimaschutzziele zu erreichen.

Als wichtige aktuelle Projekte nannten die Gründungsmitglieder eine Kampagne, um die Metropolregion Hamburg als attraktiven Standort für Europa-Niederlassungen internationaler (Industrie-)Unternehmen zu bewerben. Weitere Projekte sind eine flächendeckende Technologiedatenbank, eine Umfrage unter Unternehmern und Bewohnern der Metropolregion („Wo drückt Ihnen im Alltag der Schuh?“) und ein erster Konjunkturbericht für die Metropolregion Hamburg, der künftig zweimal im Jahr erscheinen wird. Er basiert auf den Daten von 2.500 Mitgliedsunternehmen der IHKs und Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg.

Die wichtigsten Ergebnisse (siehe auch Konjunkturbericht in der Anlage): Der Motor der Wirtschaft der Metropolregion läuft rund. Das Geschäftsklima bei den befragten IHK-Unternehmen liegt zum Ende des ersten Quartals 2013 mit 110,2 Testpunkten auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor drei Monaten (110,4 Punkte). Während die aktuelle Geschäftslage insgesamt etwas schlechter als noch vor drei Monaten beurteilt wird, haben sich die Erwartungen dagegen deutlich aufgehellt. Anhaltend zuversichtlich ist die Erwartungshaltung im Exportgeschäft: Mehr als jedes dritte exportierende Unternehmen der Metropolregion Hamburg erwartet eine Zunahme des Exportgeschäftes, etwas mehr als die Hälfte der Befragten rechnet mit einem etwa gleich bleibenden Umfang. Fast 16 Prozent der Befragten wollen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Nur etwa jeder achte Befragte rechnet mit einer Personalkürzung für das laufende Jahr. Etwas verhaltener fallen die Investitionsplanungen für das nächste Jahr im Inland aus. Der Anteil der Unternehmen, in denen die Investitionsausgaben voraussichtlich steigen werden, hält sich mit dem Anteil  der Unternehmen, die das Gegenteil beabsichtigen, in etwa die Waage. 

Die wirtschaftliche Stimmung in den Handwerksbetrieben der Metropolregion Hamburg ist im ersten Quartal des Jahres leicht abgekühlt. Dies dürfte vor allem eine Folge des lang anhaltenden Frostes gewesen sein. Viele Bauvorhaben und Außenarbeiten mussten verschoben werden, worunter vor allem die Betriebe des Bau- und Ausbauhandwerks gelitten haben. Die rückläufige gesamtwirtschaftliche Lage und die deutschen Exportrückgänge im Euro-Raum sind bisher nur in einigen Betrieben des Zulieferhandwerks spürbar. Im Kfz-Handwerk drückt bei stabilem Werkstattgeschäft die schleppende Neuwagennachfrage negativ auf die Ergebnisse. Die Zukunftsaussichten sind hingegen gut: In den Kammerbezirken Lübeck und Schwerin erwarten über 40 Prozent der Handwerksmeister eine Verbesserung ihrer geschäftlichen Lage im Sommer 2013. Nicht ganz so optimistisch zeigt sich das Hamburger Handwerk: 34,4 Prozent der Unternehmer kalkulieren mit Zuwächsen. Die Mehrzahl der Betriebe geht angesichts erfreulicher Auftrags- und Umsatzerwartungen bei ihrer Beschäftigungsplanung bis in den Herbst 2013 von Neueinstellungen aus. Mit Blick auf die Metropole Hamburg suchen 14,8 Prozent der Betriebe im Sommerhalbjahr zusätzliche Mitarbeiter. 

 

 

Ansprechpartner

Dr. Dirck Süß
E-Mail info(at)pro-metropolregion-hh.de
Telefon 040 / 36138 361
Telefax 040 / 36138 325

Gründungsmitglieder