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Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. steht grundsätzlich allen Gemeinden, Kreisen und Landkreisen der Metropolregion Hamburg, Einzelgewerkschaften und Einzelverbänden sowie Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderern, regionalen Netzwerken und Clusterinitiativen mit Bezug zur Metropolregion offen.

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Informationen für die Medien

Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V.:

23.09.2019: OECD-Studie zur Metropolregion Hamburg vorgestellt

Chancen und Herausforderungen im internationalen Maßstab

Hamburg, 23. September 2019 – Die OECD hat ihr Gutachten vorgelegt, wie die Metropolregion Hamburg im internationalen Vergleich aufgestellt ist. Die Metropolregion Hamburg ist die erste deutsche Region, die sich einem solchen Gutachten zur Regionalentwicklung stellt. Ziel war es, Impulse zur Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu erhalten. In der knapp 200-seitigen Analyse gibt die OECD nun über 50 Empfehlungen in sechs Themenfeldern. Der OECD-Bericht wurde im Rahmen der Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg am 23. September im niedersächsischen Seevetal vorgestellt.

Michael Thomas Fröhlich, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. und Hauptgeschäftsführer des UVNord erklärte, dass die OECD auf die vielen ungenutzten Wachstumsmöglichkeiten der Metropolregion Hamburg gegenüber vergleichbaren Regionen hinweise. "Dieser Rückstand droht größer zu werden, wenn nicht konsequent Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dafür liegen die wirkungsvollsten Politikfelder bei den Ländern, die ihre einzelnen Strategien und Planungen auf die Metropolregion Hamburg zusammenführen und zuschneiden müssen. Die OECD liefert dazu wertvolle und umsetzbare Vorschläge. Die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg erwartet, dass gemeinsam die Chancen ergriffen werden, eine durchgreifende Trendwende bei der wirtschaftlichen Entwicklung einzuleiten und Vorreiterpositionen zu erlangen. Dazu sind ein klares Bekenntnis der politischen Führung zu einer gemeinsamen ambitionierten Vision der Metropolregion und rasch wirkungsvolle wirtschaftspolitische Maßnahmen erforderlich."

Die OECD beleuchtet in dem Gutachten, wie die Metropolregion Hamburg im internationalen Vergleich in Bereichen der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit aufgestellt ist.

Sie gibt Empfehlungen, die helfen sollen, die Potenziale in der Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit besser zu nutzen, einen beschleunigten Wachstumspfad einzuschlagen und die Lebensqualität der in der Region lebenden Menschen zu erhöhen. Dabei erachtet die OECD sechs Handlungsschwerpunkte als vorrangig: Innovation, Bildung und Fachkräfte, Digitalisierung, Wohnraum- und Verkehrsplanung, erneuerbare Energien sowie Kultur- und Tourismusmarketing.

Neben der ausführlichen Analyse gibt die OECD mit ihren Handlungsempfehlungen Impulse für eine langfristige positive Entwicklung der gesamten Region. "Um den Erfolg dieser dynamischen Metropolregion langfristig zu sichern, empfiehlt die OECD: Think big! In größeren Kategorien zu denken, grenzüberschreitend zu planen und zu kooperieren - darin liegt der Schlüssel, um die Metropolregion Hamburg noch erfolgreicher, attraktiver und nachhaltiger zu gestalten", sagt Ludger Schuknecht, Stellvertretender Generalsekretär der OECD.

Überwindung der politischen Fragmentierung

Die OECD empfiehlt, in größeren inhaltlichen Kategorien, ambitioniert und grenzüberschreitend zu denken und Kräfte und Finanzmittel über die vier Länder hinweg zu bündeln. Sie fordert die Metropolregion Hamburg auf, diese gemeinsamen Maßnahmenbündel rasch und wirksam umzusetzen. Die OECD bescheinigt der Region eine einzigartige strategische Lage entlang des Transport- und Handelskorridors von Oslo über Göteborg und Kopenhagen nach Hamburg. Sie empfiehlt, die Zusammenarbeit mit dieser Region zu verstärken.

 

Im Schwerpunktthema Innovation unterstreicht die OECD das Potential der Metropolregion Hamburg zu einer global führenden Rolle im Bereich erneuerbaren Energien. Die OECD wertet die länderübergreifende Zusammenarbeit in Wirtschaftsclustern wie Luftfahrt und erneuerbaren Energien als ausgezeichnet. Hier empfiehlt sie eine gemeinsame Fokussierung, um Synergien auszuschöpfen und die Region international attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Sie rät zu einer stärkeren Zusammenarbeit in Form einer regionalen Innovationsstrategie.

 

Um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln, kommt es der OECD entscheidend darauf an, stärker in Bildung und Fachkräfte zu investieren. Dazu schlägt sie vor, die Forschungs- und Entwicklungsaktivität zu steigern und Wissenschaft und Wirtschaft stärker zu verzahnen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, beheimatet die Region doch zahlreiche führende Forschungsinstitute wie den European XFEL und verfügt über eine dynamische Start-Ups Szene.

 

Im internationalen Vergleich bietet die Metropolregion eine bessere Breitband-Grundversorgung als Regionen wie Barcelona oder Göteborg. Allerdings herrscht zwischen Stadt und Land noch ein Ungleichgewicht. So reichen die Empfehlungen im Schwerpunktthema Digitalisierung vom besseren Breitbandausbau im ländlichen Raum über Qualifizierungsangebote für Arbeitnehmer und Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu und digital gestützten öffentlichen Dienstleistungen und intelligenten Verkehrssystemen.

 

Im Schwerpunktthema Planung liegt der Fokus der OECD auf den Bereichen Wohnen und Verkehr. Obwohl die Raumplanung in den vier Ländern der Metropolregion auf verschiedenen Verwaltungsebenen erfolgt, würde eine integrierte Wohnungsbau- und Verkehrsplanung helfen, zukünftig den Anforderungen des Wohnungsmarktes und der Verkehrsentwicklung besser gerecht zu werden.

 

Die Lebensqualität in der Region wird als relativ hoch und vielfach besser als in anderen Regionen der OECD bewertet. Bei der Vermarktung der Region sollten laut OECD insbesondere die Vielfalt betont werden, die Stadt und Land bieten. Eine gemeinsame Strategie könne Tourismus und nachhaltige Mobilitätsplanung miteinander verbinden, um ein gemeinsames Marketing für alle Gebiete der Metropolregion Hamburg zu entwickeln.

Das komplette OECD-Gutachten erhalten Sie unter: https://www.oecd-ilibrary.org/docserver/6843d6f0-de.pdf?expires=1569570901&id=id&accname=ocid49012868&checksum=D4A66B3AA30C912AE9A42BAC412112F7

 

Die Kurzfassung ist online verfügbar unter: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/HMR-Policy%20Highlights_GER_web.pdf

 

 

29.11.2018: Konjunkturbericht der IMH // Hoch im Handwerk

Unternehmer sehen insgesamt leicht getrübte Geschäftsaussichten

Hamburg, 29. November 2018 – Während sich die Stimmung im Handwerk nach wie vor positiv entwickelt, trübt sie sich in der Wirtschaft insgesamt leicht ein. Laut Herbstbefragung von über 2000 Unternehmen in der Metropolregion Hamburg sehen 40,9 Prozent ihre gegenwärtige Geschäftslage positiv. Die Einschätzungen der Zukunfts- und Exportaussichten sind verhaltener.

 

Das Handwerk der Metropolregion Hamburg meldet nach wie vor ein anhaltendes Konjunkturhoch. 95 Prozent der befragten Handwerksunternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend. Damit hat sich die Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals spürbar verbessert. Mit Optimismus schaut das Handwerk auch in die nahe Zukunft: Rund drei Viertel der Betriebe gehen von einer unveränderten Geschäftslage aus. Besonders gut wird das Geschäftsklima im Handwerk des niedersächsischen Gebietsteils der Metropolregion Hamburg beurteilt. Spitzenreiter beim Geschäftsklimaindex ist das Ausbauhandwerk gefolgt vom Bauhauptgewerbe. "Die hohe Nachfrage nach Bauleistungen prägt die Konjunktur im Handwerk weiterhin stark", sagt Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck. Der begrenzende Faktor sei jedoch der Fachkräftemangel. "Betriebe können angesichts der zum Teil angespannten Fachkräftelage nicht so flexibel auf Aufträge reagieren, wie sie es eigentlich gerne möchten", so Katschke weiter.

 

In der aktuellen Herbstumfrage bewerten 40,9 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als "gut", 48,6 Prozent als "befriedigend" und nur 10,6 Prozent als "schlecht". Erneut liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einer deutlich besseren Beurteilung vorn: Hier beurteilen 62,2 Prozent die Lage mit "gut". Überdurchschnittlich zufrieden ist aktuell das Baugewerbe, während sich im Verkehrsgewerbe das Klima eingetrübt hat.

 

Die Investitionspläne der Unternehmen liegen fast unverändert weiter auf einem hohen Niveau. 32,1 Prozent planen zusätzliche Investitionen im Inland und über die Hälfte der Unternehmen möchten unverändert investieren.

 

Auch bei der Frage nach der Personalplanung planen zwei Drittel der Unternehmen mit einer gleichbleibenden Beschäftigtenzahl. 21,6 Prozent streben eine Erhöhung ihres Personalbestandes an, nur 12,7 Prozent rechnen mit einer Reduzierung.

 

Die Erwartungen an die Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten gehen leicht zurück. Rund zwei von drei Unternehmen (67 Prozent) gehen von einer etwa gleichbleibenden Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten aus. 16,6 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten "eher günstige" Entwicklungen; Im vergangenen Herbst waren es noch 18,7 Prozent. Einen "eher ungünstigeren" Geschäftsverlauf erwarten 1,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

 

Die vergleichsweise moderatesten Erwartungen haben die befragten Unternehmen aus Niedersachsen: Hier erwarten nur 14,5 Prozent günstige Bedingungen. Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum zu dieser Entwicklung: "Die Zufriedenheit bleibt auf einem hohen Niveau. Allerdings wird es zunehmend schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Brexit, Handelskonflikte sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise lassen die Unternehmen zurückhaltender nach vorne blicken."

 

Auch die Einschätzung der Exportaussichten ist verhaltener geworden. Für die kommenden zwölf Monate erwarten noch 24,8 Prozent der antwortenden Unternehmen ein zunehmendes Exportgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 5 Prozentpunkte.

 

  

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 3/2018

 

Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg befragen regelmäßig mindestens zweimal im Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer aktuellen Geschäftslage und bitten um eine Einschätzung für die kommenden Monate. Daraus ermitteln sie das Geschäftsklima. An der aktuellen Befragung nahmen 1443 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 741 Handwerksbetriebe teil.

12.06.2018: Konjunkturbericht der IMH // Geschäftslage bleibt gut

Unternehmer sehen weiterhin günstiges Klima für Konjunktur und Investitionen

Hamburg, 12. Juni 2018 – Das Stimmungshoch in der Wirtschaft hält an. Laut der Frühjahrsbefragung von über 2000 Unternehmen in der Metropolregion Hamburg sehen 41 Prozent ihre gegenwärtige Geschäftslage positiv. In Mecklenburg-Vorpommern wird das Geschäftsklima am besten bewertet. Die Exportaussichten sind verhaltener.

In der aktuellen Frühjahrsumfrage bewerten 41,1 Prozent der Befragten die aktuelle Geschäftslage als "gut", 50,3 Prozent als "befriedigend" und nur 8,6 Prozent als "schlecht". Im mecklenburg-vorpommerschen Teil der Metropolregion liegt die gute Beurteilung mit 61,7 Prozent sogar noch höher. Überdurchschnittlich zufrieden sind aktuell unternehmensbezogene Dienstleister und das Baugewerbe.

Bereits im fünften Quartale steigen die Investitionspläne der Unternehmen. 32,2 Prozent planen zusätzliche Investitionen im Inland und über die Hälfte der Unternehmen möchten unverändert investieren. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern rechnen die befragten Unternehmen mit zusätzlichen Investitionen. Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin zu dieser Entwicklung: "Westmecklenburg profitiert von der hervorragenden Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe. Die Unternehmen wollen weiter expandieren und suchen hierfür auch händeringend nach qualifizierten Arbeitskräften."

Auch die Erwartungen zur Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten fallen optimistisch aus. 22,4 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von "eher günstigeren" Geschäftsentwicklungen aus; Im Herbst waren es noch 18,7 Prozent. Einen "eher ungünstigeren" Geschäftsverlauf erwarten fast gleichbleibend 15,3 Prozent. Die vergleichsweise moderatesten Erwartungen haben die befragten Unternehmen aus Hamburg: Hier erwarten 21 Prozent günstige Bedingungen. Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern schätzen die Lage dagegen mit 23,8 Prozent positiven Erwartungen deutlich optimistischer ein.

Bei der Frage nach der Personalplanung streben 20,9 Prozent der Unternehmen eine Erhöhung ihres Personalbestandes an, 10,4 Prozent rechnen mit einer Reduzierung.

Die Exportaussichten sind verhaltener. Für die kommenden zwölf Monate erwarten ein Drittel der antwortenden Unternehmen ein zunehmendes und 13,8 Prozent ein abnehmendes Exportgeschäft.

Während der Trend zur Eintrübung ihre Geschäftserwartungen im Groß- und Einzelhandel anhält, steigen die Aussichten in der Baubranche erneut auf ein neues Rekordhoch. Auch der Konjunkturboom im Handwerk setzt sich weiter fort: 92 Prozent der befragten Handwerksunternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend. Mit Optimismus schaut das Handwerk in die nahe Zukunft: 40 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten für die kommenden Monate, dass sich ihre Geschäftslage verbessern wird. 57 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung aus.

 

Unter den sieben Handwerksgruppen liegt das Bauhandwerk in der konjunkturellen Entwicklung konstant deutlich vorne. Auch die Industriezulieferer legen noch einmal zu, ähnlich wie das KFZ-Handwerk und die Bereiche Gesundheit und Dienstleistung. Lediglich beim Nahrungsmittelhandwerk geht das Geschäftsklima leicht zurück.

Besonders gut wird das Geschäftsklima im Handwerk des niedersächsischen Gebietsteils der Metropolregion Hamburg beurteilt. Dazu Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade: "Wir haben eine absolute Hochkonjunktur im Handwerk. Die Geschäftslage ist hervorragend, die Betriebe sind zunehmend ausgelastet. Viele würden gern zusätzliches Personal einstellen. Aber es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu bekommen."

 

 

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 1/2018

 

Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg befragen regelmäßig mindestens zweimal im Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer aktuellen Geschäftslage und bitten um eine Einschätzung für die kommenden Monate. Daraus ermitteln sie das Geschäftsklima. An der aktuellen Befragung nahmen 1326 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 749 Handwerksbetriebe teil.

27.06.2017: Konjunkturbericht der IMH // Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Geschäftserwartungen in der Metropolregion Hamburg verbessern sich

Hamburg, 22. Juni 2017 – Die Geschäftserwartungen der Unternehmen der Metropolregion Hamburg entwickeln sich im Frühjahr 2017 wieder positiver. Die Personalplanungen und Investitionspläne bleiben stabil, wie die Konjunkturbefragung der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) für das erste Quartal 2017 zeigt.

Das Geschäftsklima in der Metropolregion liegt im Frühjahr 2017 mit 119,2 Punkten leicht über dem Vorjahresniveau (Vorquartal: 115,1 Punkte, Vorjahresquartal: 118,1 Punkte). Mecklenburg-Vorpommern führt mit 135,2 Punkten diese Entwicklung an. Mit 90,9 Prozent der befragten Unternehmen der Metropolregion, die ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend" beschreiben, ist dieser Wert leicht um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Geschäftserwartungen positiver entwickelt. Der Saldo des Anteils der Unternehmen der Umfrage die ihre Geschäftserwartungen "eher günstig" einschätzen gegenüber denen, die "eher ungünstige" Geschäftserwartungen haben beträgt nun 7,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal.

Allerdings wird das Vorjahresniveau von 10,0 Prozentpunkten aus dem Frühling 2016 noch nicht wieder erreicht. Damit scheint auch die Wirtschaft der Metropolregion Hamburg ihre konjunkturellen Aussichten, die in den letzten Quartalen eingetrübt waren, zu festigen. So erwartet es zum Beispiel auch die OECD für Gesamtdeutschland.

Der ansteigende Optimismus ist im Verarbeitenden Gewerbe besonders ausgeprägt. Mit 18,5 Prozent der befragten Unternehmen erwarten hier vier Prozentpunkte mehr befragte Unternehmen steigende Mitarbeiterzahlen. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der IMH: "Die Metropolregion zeigt sich erneut als Kraftzentrum des Nordens. Es kommt allerdings auch darauf an, gerechte Teilhabe zu ermöglichen und das Erwirtschaftete fair zu verteilen, auch um die Inlandsnachfrage weiter zu stärken und so Investitionsimpulse zu setzen. Zunehmend wird inklusiv orientiertes Wachstum als Standortvorteil erkannt, bei Arbeitgebern wie Arbeitnehmern."

Hinsichtlich der Investitionspläne ist ein Anstieg zur verzeichnen, der insbesondere in Schleswig-Holstein stark ausgeprägt ist: Zunehmende Investitionsausgaben planen mit 28,4 Prozent dort mehr als 3,4 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer. Insgesamt liegen die Investitionspläne in der Metropolregion Hamburg über dem Vorjahresniveau.

"Die gestiegene Zuversicht in die konjunkturelle Entwicklung ist ein gutes Zeichen für unseren Wirtschaftsraum", sagt Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck und Vorstandmitglied der IMH. "Gerade als Außenhandelsstandort mit Logistikfunktionen in den Ostseeraum sind wir besonders anfällig für geopolitische Entwicklungen, die wirtschaftlich nicht nur Anlass für Optimismus bieten."

Die Konjunktur im Handwerk der Metropolregion Hamburg erreicht im Frühjahr ein weiteres Hoch. Mit 138 Punkten liegt der Geschäftsklimaindex um fünf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert, weil 90 Prozent der befragten Handwerksunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend einschätzen. Die Beschäftigung blieb stabil, der Auftragsbestand erhöhte sich leicht. Dabei ist die Bauwirtschaft nach wie vor der Konjunkturmotor des Handwerks in der Metropolregion Hamburg. In der gesamten Metropolregion Hamburg sind die Zukunftserwartungen der befragten Handwerksbetriebe ausgesprochen positiv. Am deutlichsten steigt das Stimmungsbarometer im niedersächsischen Gebietsteil.

 

 Hier geht's zum detailierten Konkunkturbericht 1/2017

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.394 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 884 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.

27.02.2017: Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Die Wirtschaft gestaltet jetzt die Metropolregion Hamburg mit

Hamburg, 27. Februar 2017 – Die Kammern, Unternehmensverbände und der DGB kooperieren ab dem 1. März mit den Gebietskörperschaften der Metropolregion Hamburg

 

Norddeutsche Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie Sozialpartner, die zusammen die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) bilden, haben heute einen Kooperationsvertrag mit den Gebietskörperschaften unterschrieben und sind damit jetzt gleichberechtigte Partner in der Metropolregion Hamburg.

 

Mit dem Beitritt der Wirtschaft zur Metropolregion Hamburg wollen die IMH-Mitglieder die Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion national und international verbessern, um das regionale Wachstum nachhaltig auszubauen und den Wohlstand zu sichern.

 

"Die Wirtschaft kann nun in den Gremien der Metropolregion Hamburg mitwirken und bringt zusätzlich finanzielle und personelle Ressourcen ein. Wir wollen viele gute wirtschaftsrelevante Projekte anstoßen", sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Vorstandsvorsitzender der IMH und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Derzeit wird ein Projekt zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt der Metropolregion vorbereitet.

Gründungsmitglieder